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vergangen, vergessen, vorbei
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als in verdun die stahlrohre ununterbrochen feuer spien menschen ihr leben auf den feldern liegen ließen saß der, der den krieg verschuldet hatte, gemütlich auf der veranda und empfing hohen besuch und bei jeder siegesnachricht prosteten sie sich zu ein schluck für jeden quadratmeter, der erobert wurde ein schluck für tausend liter blut das auf den schlachtfeldern floß. |
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als das schlachtfest bei verdun zu ende war, stellte man ein denkmal auf, ein denkmal für hunderttausend liter blut auf unfruchtbarem, von geschossen zerfurchtem boden ein denkmal, ein symbol, um ruhigen gewissens vergessen zu können |
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als knapp 20 jahre später ihnen einer sagte, dass sie dazu da seien über andere zu herrschen glaubten sie ihm die guten deutschen träumten in braunen uniformen den traum von der arischen rasse, die die welt beherrschen sollte. sie gaben den glauben an den weihnachtsmann auf und glaubten von nun an den gasmann des gasmanns rechnung war hoch, doch brauchten sie diese nicht zu bezahlen |
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zahlen mussten andere mit ihrem fleisch und blut mussten zahlen auf den großen opferaltären errichtet um auch gott vom endsieg zu überzeugen |
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als sich auf den opferaltären in ausschwitz, treblinka und buchenwald die leichen der opfer meterhoch stapelten, machte unser volk augen, ohren und nasen zu um ruhig schlafen zu können. als es zu weihnachten "weihnachtsbäume" gab und zu ostern riesige eier gab, platzen die träume was davon blieb waren ausgebombte städte, stalingrad und 55 millionen leichen, die sich auf den schlachtfeldern niedergelassen hatten und nun, als das gigantische horrorspiel ausgespielt und der wahnsinnige traum ausgeträumt waren, nicht mehr aufstanden |
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als sie wieder denkmäler an die blutigsten orte stellten, hofften sie, dass wir vergessen würden. und richtig, wir vergaßen, was geschehen war. wir vergaßen verdun, stalingrad, ausschwitz und andere orte des grauens. wir langten wieder zu den waffen, als wären sie spielzeuge, nennen die, die sich nicht verleiten lassen drückeberger und landesverräter nicht an die vergangenheit denkend, singen wir wieder unsere verdummenden hymnen und lassen uns von dem dicken mit dem brutalen gesicht und den brutalen manieren zum vergessen verführen |