100% bis 2030? 

 

Bis 2030 könnten heimisch
Erneuerbare Energien
100% des Strombedarfs
in Deutschland
decken



11. März 2016: 5 Jahre Atomunfall Fukushima vom 11. März 2011

26. April 2016: 30 Jahre Reaktorkatastrophe von Tschernobyl vom 26. April 1996



Wenige Monate nach dem UNO-Welt-Klimagipfel Paris, Dezember 2015, erhebt sich die Frage:
Wann gewinnen technisch hochentwickelte Staaten wie Deutschland ihren Strom komplett
aus günstigen, klimaverträglichen erneuerbaren Energiequellen?

Bis spätestens 2030.
Zumindest technisch und wirtschaftlich möglich.
(Die ‚schwarz-rote’ Berliner Bundesregierung und die ‚grün-rote’ Landesregierung Baden-Württemberg sagen:
80% bis 2050.)


100 bis 30.
Bis 2030 könnten heimisch Erneuerbare Energien 100% des Strombedarfs in Deutschland decken
Dies die Haupt-Aussage im neuen Text des Energie-Fachjournalisten Julian Aicher
(www.rio-s.de).


2014 fühlte sich der Inhaber des „regenerativ informations- und organisations-service“ (rio’s)
vor allem durch eine Zahl angeregt:
27%.

27% - so hoch der Anteil der Elektrizität aus Erneuerbaren Energien an der Stromgewinnung in
Deutschland 2014.
Im Jahr 2000 waren es 6,2%.
6,2% mal 4 ergeben 24,8%.
Also sind 27% im Jahr 2014 gut vier mal mehr als jene 6,2% Anteil Erneuerbarer Energien vom Jahr 2000.
Mehr als vier mal also viel in 14 Jahren.
Und in weiteren 14 Lenzen – im Jahr 2028/2029?
Dann wären 27% mal vier 108%.
Also mindestens 100% des Strombedarfs spätestens im Jahr 2030.
Daher der Arbeitstitel: 100 bis 30.

Erstaunlich:
Auf mögliche 100% Stromversorgung aus günstigen, heimisch erneuerbaren Energiequellen bis 2030
kommt nicht nur, wer der Prozent-Kurve der Jahre 2000 bis 2014 folgt, sondern auch Aussagen von
Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftlern wahrnimmt.

Etwa der Geo-Informatikerin Professorin Dr. Martina Klärle.
Sie veröffentlichte schon 2010 folgende Erkenntnis zur Photovoltaik (Elektrizität aus Tageslicht):

„Bereits 3.600 Quadratkilometer Modulfläche reichen aus, um den gesamten Strombedarf
zu decken. Das entspricht 60% der vorhandenen Dachflächen in Deutschland.“

Gegenüber Julian Aicher bestätigte Klärle diese Feststellung im Herbst 2015 noch einmal.

Und nicht wenige Solar-Fachleute versicherten Julian Aicher, diese Modul-Menge lasse sich „locker“
innerhalb von höchstens 10 Jahren auf deutsche Dachflächen montieren.
In den Räumen direkt drunter können die, denen die Solarzellen gehören, Elektrizität für u n t e r
10 Cent pro Kilowattstunde beziehen. Also deutlich günstiger als Strom aus dem 'normalen' Netz:
2013 gut 28 Cent je Kilowattstunde im bundesdeutschen Durchschnitt.
(Gerechnet für eine Sonnenstromanlage mit bis zu 10 kWp bei Eigenverbrauch nach Montage ab 2015.)



Und nachts?
Wie sich Energie sowohl in Batterien als etwa auch in Biogasanlagen, ehemaligen Bergwerken und mit
vielen anderen Mitteln speichern lässt, recherchierte Julian Aicher bis 2016 aus öffentlich zugänglichen
Informationsquellen.

Schließlich lässt sich die Strommenge aus anderen Erneuerbaren Energien wie Erdwärme, Pflanzen
(Bioenergie), Wind- und Wasserkraft noch erheblich steigern. Julian Aicher nennt dafür in seinem
Text meist auch Beispiele konkret und vor Ort.

Lebt Julian Aicher doch selbst mit 36 weiteren Leuten in Leutkirch-Rotis
(Kreis Ravensburg/Baden-Württemberg).
37 Privatpersonen verbrauchen im bundesdeutschen Durchschnitt (=rund 1.600 Kilowattstunden
pro Kopf im Jahr) 59.200 Kilowattstunden.
Doch selbst dann, wenn die Rotiser Einwohnerschaft 100.000 Kilowattstunden pro Jahr benötigen würde,
wären diese nicht die Hälfte jeder Strommenge, die seit 2012 allein aus Solarzellen auf Rotis’ Dächern
pro Jahr entsteht: über 250.000 Kilowattstunden per anno.
Ähnlich energisch beglückt zeigen sich weit über 100 andere Orte in Deutschland.

Und da (laut „Bayernkurier“ vom 27. Mai 2015) selbst die Stadtwerke München bis 2025 den kompletten
Strombedarf der bayerischen Landeshauptstadt aus Erneuerbaren Energien decken wollen, hält Julian Aicher
diese komplett 100% in ganz Deutschland für machbar. Oder: Warum nicht?

Weil politisch Führende in Berlin, München und Stuttgart jetzt (2014/2015/2016) blockieren?
Genau deshalb hat Julian Aicher gründlich an seinem Text „100 bis 30“ ‚gefeilt’.
Inzwischen verhandelt er mit mehreren Verlagen.
Denn Aichers knapp 50 DIN-A-4-Seiten umfassende Abhandlung „100 bis 30“ ‚passt’ prima zwischen
zwei handliche Buchdeckel – als in wenigen Stunden wahrnehmbare Information für alle.

Ob Julian Aicher am fünften Jahrestag ‚nach Fukushima’ schon öffentlich mitteilen kann, wann wo und
wie genau „100 bis 30“ veröffentlicht wird?

Ob eine Veröffentlichung ab der Lichtmeß (2. Februar 2018) klappt?

`Schau’ `mer mal – recht sonnig.“