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Sonnenstrom |
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"Solardorf" Ulm-Ermingen. Aufgenommen von Süden. Hier kamen allein 2006 (Frühjahr 2007) rund 150 kWp photovoltaischer Leistung auf die Dächer. Mit einem rund 10% günstigeren Einkaufspreis als damals üblich. Grund: Gemeinschaftsbestellung mit entsprechend einfacherer und billiger machbaren Montage. rio's-Inhaber Julian Aicher hatte sich für dieses sonnige Zusammen-Einkaufen stark gemacht
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Zur Sonne öffnet rio's-Inhaber Julian Aicher immer wieder Interessierte. rio's knüpft also Kontakte. Und zwar zwischen denen, die über Dächer verfügen und Fachleuten, die solche Flächen sonnig nutzen. Etwa mit Solarmodulen. Oder Sonnenkollektoren. Dabei nimmt Aicher auch andere Areale, die sich dafür eignen, Sonnenenergien zu nutzen, ins Blickfeld.
Bereits Ende der 1990er Jahre wandten sich solare Fachfirmen an Julian Aicher. Sie suchten Dächer. Er kannte Eigentümerinnen und Eigentümer. Mal einen Allgäuer Bauern, dann die Brauerei Härle in Leutkirch. (Heute gilt sie als erste Bier-Herstellerin, die nachweislich 'klimaneutral' arbeitet.)
Gemeinsam sonnig stark 2005 beauftragte die Ulmer "Solarstiftung" Julian Aicher. Und zwar zum freiberuflichen "Solarmoderator". Vor allem im Teilort Ermingen sollte er Interesse für sonnige Gemeinschaftsbestellungen wecken. Da hatte Aicher mal als Organisator von Fachvorträgen zu tun.. Dann wieder mit Einladungen an weiter Interessierte im Dorf. Oder auch mal mit Rundschreiben an Betriebe, die Sonnenstromkraftwerke lieferten und montierten. Technisch betreut vom Fachingenieur Marco Koch, Stadtwerke Ulm. In Ermingen bestärkt durch Ortsvorsteher Herbert Tress. Bei dieser "Akzeptanzkampagne" (wie's die "Solarstiftung" nannte) konnte rio's Interessierte auch auf vielfältige Finanzierungsmöglichkeiten aufmerksam machen. Etwa auf Kredite der Sparkasse Ulm - ohne Eigenkapital und Grundbucheintrag. Ideal für junge Familien, die gerade Häuser gebaut hatten. Ergebnis: Allein im Jahr 2006 (bis Frühjahr 2007) kamen durch solche Gemeinschaftbestellungen 150 kWp photovoltaischer Leistung auf die Dächer des 1.300-Seelen-Dorfes. Die Photovoltaikanlagen erhielt die Erminger Kundschaft damals rund 10% billiger als seinerzeit üblich. Grund: Das liefernde Unternehmen konnte seinen Montage-Kran Haus um Haus wirtschaftlich einsetzen. Größere Bestellungen, kleinere Preise. Gute Geschäfte für alle Beteiligten. Das lockte einerseits das koreanische Fernsehen ins "Solardorf Ermingen". Andererseits finden sich auch 2010 weitere Dächer, auf die gerade Sonnenstrom-Module montiert werden.
Sonnig mega 2007 beauftragte eine Ulmer Solarfirma Julian Aicher, ihr Kundschaft zu vermitteln. Aufgrund dieser Arbeiten von Aichers Büro rio's konnte das Sonnenunternehmen mit einem Alt-Industrie-Konsortium einen Mietvertrag für rund 10.000 Quadratmeter Dachfläche abschließen. Ausreichend für 1 MWp. Damit hatte rio's die Megawatt-Marke erreicht. Für die Ulmer Solarfirma vereinbarte Aicher auch einem Termin im Finanzministerium Stuttgart. Ziel: Anmietung landeseigener Flächen für Sonnenstromanlagen. 2010 brachte rio's ein oberschwäbisches Sonnenstromunternehmen und einen Ulmer Tennisclub zusammen. Auf dessen Hallendach arbeiten seither 170 kWp Sonnenstromleistung. Außerdem informierte er Fachunternehmen über das Interesse einer süddeutschen Stadt, rund 700 kWp Sonnenstromleistung entlang einer Straße an legen zu lassen. Auch Fachleute aus einer Unternehmensgruppe, die insgesamt rund 700.000 Quadratmeter Fläche nutzt, ermutigten Aicher, Kontakte zu vertrauenswürdigen Solarfirmen zu suchen.
Sonnige Zukunft Trotz sinkender Einspeisetarife erkennt rio's-inhaber Julian Aicher für die Sonnenstromwirtschaft in Deutschland sonnige Aussichten. Zumindest für solche Unternehmen, die erkennen, wer ihre wichtigste Einkommensquelle darstellt: die Endkundschaft. Und zwar sowohl die 'kleine' als auch die 'große'. Ergeben doch viele Kleine wiederum ein Großes. Wenn Geo-Informatik-Professorin Dr. Martina Klärle mit der Einschätzung richtig liegt, dass knapp zwei Drittel der deutschen Dachflächen - mit Solarmodulen belegt - ausreichen, die gesamte Jahres-Strom-Menge, die zwischen Waterkant und Watzmann verbraucht wird, zu liefern, dann gibt es viel zu tun. Bei großer Kauf-Stückzahl und entsprechend niedrigerem Stückpreis erreicht der Sonnenstrom damit schneller jene Tarifebene, die ihn nicht mehr teurer als Elektrizität aus der Steckdose macht ("Grid Parity"). Gemäß dem Erminger Motto: Größere Bestellungen, günstigere Montage-Bedingungen, kleinere Stückpreise. Also gute Geschäfte für alle Beteiligten.
Sie wollen mehr wissen? Dann nehmen Sie einfach direkt Kontakt zu rio's-Inhaber Julian Aicher auf unter Tel.: (0 75 61) 7 05 77
Auch eMails von Ihnen unter julian.aicher@t-online.de werden gelesen. |