Youtube Filme

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Erfahren vor der Kamera. rio's-Inhaber Julian Aicher arbeitet schon seit den 1970er Jahren immer mal wieder mit an Filmen. Darunter an Titeln im Bayerischen Rundfunk, im Südwestrundfunk und im ZDF. Verstärkt seit 2016 beteiligt sich Julian Aicher auch aktiv an der Veröffentlichungen von YouTube-Filmen. Schwerpunkt: Erneuerbare Energien. 

Diese YouTube-Filme sind hier folgend verlinkt.

Bis einschließlich Oktober 2018 riefen rund 70.000 Klicks diese Filme auf.

Biogas 

Sie liefern Strom. Klimafreundlich gewonnene Kilowattstunden für den Bedarf von rund 15 Millionen Privatleuten in Deutschland: Biogasanlagen. Allein in Baden-Württemberg arbeiten rund 900 solcher oft bäuerlichen Familienbetriebe. Zur Stärkung und zum Erhalt familien-bäuerlicher Landwirtschaft. Regional regenerativ. Solche Biogasanlagen verwandeln Speisereste in technisch Erdgas-taugliches Gas zum Kochen, Heizen oder Fahren. Sie erwärmen ganze Dörfer und Stadtteile. `Nebenprodukt‘ Naturdünger. So bauen sie neuen Humus auf, schützen den Boden. Die Blüten ihrer Ackerpflanzen können Bienen und andere Insekten ernähren. Biogasbetriebe trocknen Klärschlamm und bringen ganze Gewerbebetriebe auf wohlige Temperaturen. Sie erwärmen auch Restaurants und Hotels. Regenerativ regenerieren. Und wenn Sonne und Wind schwächeln, erzeugen Generatoren in Biogasanlagen Elektrizität auf Abruf – „on demand“. In Minuten-Schnelle. Für eine heimische, mittelständisch-bäuerliche, klimafreundliche und vor allem     s i c h e r e    Stromversorgung. Auch in Zukunft. Biogas for future. 

Dieser Film zeigt beeindruckende Beispiel von Biogasbetrieben in Baden-Württemberg. Konkret und vor Ort. Ähnlich wie der YouTube-Film „Oberschwäbisch vergährt“.
Diesen Film stellten Andrea Simma (Kamera), Georg Friedrich Lavall (Kamera, Musik, Schnitt) und Julian Aicher (Produktion, Organisation) im April und Mai 2019 her. Mit freundlicher Unterstützung von Otto Körner (Fachverband Biogas).

Oberschwäbisch vergährt

Sie liefern Strom. Oft auch genau dann, wenn er gebraucht wird – „on demand“. Sie versorgen ganze Stadtteile und Dörfer mit Wärme – aus natürlichen `Brennstoffen‘. Naheliegend. Sie können den Anbau von Pflanzen verstärken, die mit ihren Blüten Bienen ernähren. Etwa die Luzerne oder die Durchwachsene Silphie. Und sie schonen das Klima: Biogas-Betriebe. Oft bäuerliche Familienunternehmen mit energischer Tradition.  Solche Betriebe (solche Bauernhöfe) zeigt der Film „Oberschwäbisch vergährt“. Konkret und vor Ort.

Aufgenommen und hergestellt im April/Mai 2019 von Andrea Simma (Kamera), Georg Friedrich Lavall (Kamera, Schnitt, Musik) und Julian Aicher (Produktion und Organisation). Mit freundlicher Unterstützung von Siegfried Wucher.

 Mehr zum Thema in „Vorurteile vergährt“. Mit etlichen Beispielen mehr aus Baden-Württemberg.

Julian Aicher - Kundgebung bei Fridays For Future in Leutkirch

Mehr Naturschutz, mehr Strom Wasserkraft könnte im Südschwarzwald viel mehr Strom liefern! Trockenjahr 2018. Hunderttausende junger Leute gehen für mehr Klimaschutz auf den Straßen. Da ergibt sich die Frage: Könnten Erneuerbare Energien mehr Strom liefern? Die Antwort: Ja - viel mehr. Mehr als Deutschland braucht. Zum Beispiel Wasserkraft im Südschwarzwald. Im Landkreis Waldshut Thiengen liefern Kleinwassertriebwerke schon heute, Mai 2019, Elektrizität für 15.000 - 20.000 Privatpersonen. Es könnten fünf bis zehn mal so viel sein. .. für über 100.000 Leute. Diese Zahlen haben die Kleinwasserkraftler vor Ort errechnet. Also Experten mit Praxiserfahrung. Vor allem die Elektriker Thomas Bächle und Richard Eschbach prüften an ehemaligen Wasserkraft-Standorten die Potenziale. Erfreulich: Wasserkraft bestärkt Naturschutz. So sanierte Thomas Bächle im Südschwarzwald ein altes Stauwehr. Diese Barriere hilft jetzt, ein neues Wassertriebwerk in Schwung zu halten. Am Stauwehr selbst siedelten sich Deutsche Steinkrebse an. Das alles und noch viel mehr zeigt der Film "Unter Strom. Wasserkraft im Südschwarzwald". Julian Aicher (Produzent, Moderator), Georg Lawall (Regie/Musik/Kamera/Schnitt) und Andrea Simma (Kamera, Schnitt, Sprecherin) stellten ihn im Auftrag der IG Kleine Wasserkraft im Frühjahr 2019 her.

Wasserkraft ist naturverträglich
September 2018. Einer der trockensten Sommer in Deutschland geht zu Ende. "Klimawandel". Gleichzeitig Streit um den "Hambacher Forst" für noch mehr Braunkohle. "Energiewende"? Umso schöner, dass es Energiequellen gibt, die sich nutzen lassen, ohne in die Luft das Klimagas Kohlenstoffdioxid (CO 2) zu blasen. Ebenso wenig Schwefel, Stickstoff oder Staub. Auch keinen Feinstaub. Zum Beispiel Wasserkraft. Energie vom Himmel - Tropfen für Tropfen. Um 1900 arbeiteten in Deutschland rund 80.000 Wassertriebwerke. Heute, Herbst 2018, 8000. Also ein Zehntel. Damals, kurz vor der Jahrtausendwende um 1900, lebten in deutschen Bächen und Flüssen weit mehr Flossentiere als heute. Auch mehr Fischarten. Wasserkraft - eine Energiequelle mit erkennbar steigerbarer Strommenge. Und eine Kraftquelle, die sich nutzen läßt, ohne die Natur zu zerstören. Warum und wie, das zeigt der Film "Win - Wasserkraft ist naturverträglich" konkret und vor Ort. Mit sichtbaren Beispielen. Und mit Aussagen sowohl von Fischern vor Ort als auch von international anerkannten Fachleute wie dem ehemaligen "Greenpeace"-Chef Dr. Gerd Leipold und dem "Club-of-Rome"-Co-Vorsitzenden Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker. "Win - Wasserkraft ist naturverträglich" entstand mit finanzieller Unterstützung etlicher aktiver Wasserkraftlerinnen und Wasserkraftler, einiger mittelständischer Fachfirmen und von zwei mittelständischen Fachverbänden 2018. Viele ermöglichten so zusammen ein Ganzes.

WIS Windkraft in Schwaben
Klimaschutz jetzt. Beherzt. "WiS - Windkraft in Schwaben" zeigt eine naheliegende Stromquelle in Bürgerhand. Klimafreundlich und kräftig. Sinnvoll auch im Binnenland. Zum Beispiel im Voralpengebiet. Verträglich für Vögel. An einem der aufragenden Riesen nistet seit Jahren ein Turmfalken-Pärchen. Auch auf Geräusche geht der "WiS"-Film ein. Und er folgt der Frage: Lässt sich Windstrom horten. "Ja", sagt der bayerische Speicher-Experte Professor Michael Sterner:. Der Wissenschaftler: Windkraft-Nutzung ist Klimaschutz. Heute wichtiger denn je. Pardon ! Im Gesprochenen Filmtext taucht einer der Befragten als Robert Schomborg auf. Sein richtiger Vorname lautet aber: N o r b e r t. Lieber, sehr geehrter Herr Schomborg: Julian Aicher und Tilo Grätz bitten Sie, diesen Fehler zu entschuldigen.

Gespräche im Zug
mit Ernst Ulrich von Weizsäcker zum Umgang mit Energie und über sein Buch
"Wir sind dran"

 

Regenerativ am Donauufer
ein Film von Julian Aicher & Moritz Bilger
In diesem Film wird gezeigt, dass Wasserkraft eine wahrlich alternative und regenerative Energie ist.

Rot an der Rot - Ortschaft mit beispielhafter Wasserkraft-Nutzung
Ehemals barocker Kloster-Ort Rot an der Rot, Landkreis Biberach im Südosten von Baden-Württemberg nahe der Autobahn A 7 westlich von Memmingen. Hier liefern elf Wasserkraftanlagen Strom für gut ein Drittel des Verbrauchs der örtlichen Bevölkerung. Wassertriebwerke oft in Sägereien, entstanden aus der Klosterkultur der Prämonstratenser-Mönche. Alt, bewährt, modern und auf jeden Fall beeindruckend. Fachleute wie Gerd Leipold (Ex-"Greenpeace"-Chef), Elektroniker Rolf Gschwind und Ernst Ulrich von Weizsäcker loben da die Kleinwasserkraft als Quelle von klimafreundlich und ökologisch erzeugtem Strom. Schöne Kloster-Mühlen-Gaststätte.

Kampf ums Kraftwerk
ein Film von Thilo Graetz & Julian Aicher

Klimawandel. Energiewende. Strom erzeugen, ohne dabei auch nur ein Gramm des Klimagases Kohlenstoff Dioxid CO2 in die Luft zu blasen. Eben so wenig Schwefel, Stickstoff oder Staub. Dies leistet Wasserkraft. Also die bisher (2017) stärkste Quelle für Elektrizität aus Erneuerbaren Energien in Südwestdeutschland - so das "Umweltministerium" Baden-Württemberg. Doch da ginge mehr. Weit mehr. Brummelten, ratterten und surrten doch in Deutschland um 1900 bis zu 80.000 Wassertriebwerke. 2017: noch rund 8.000. Also ein Zehntel. Auch in den Landstrichen des heutigen Baden-Württemberg, wo einst über 5.000 Räder vom Wasser in Dreh gebracht wurden, arbeiten 2017 nur noch rund 1.700 Wasserkraftanlagen. Dieser Niedergang einer so bewährten wir heimisch-klimafreundlichen Stromgewinnung setzt sich fort. Dabei bedrängen vor allem Behörden die Wassertriebwerke. Und zwar nicht selten Ämter, die direkt mit Atom- und Kohle Stromkonzernen zusammenhängen. Welche wenig glaubwürdigen Winkelzüge Behörden dabei schlagen, zeigt sich besonders dann, wenn altbewährte Wasserkraft-Familien auf ihre Rechte pochen. Wie die Familie von Diplom-Ingenieur Karl Eyrich mit ihrem Wasserkraftwerk Berg-Kasernen nördlich von Ravensburg im Kreis Ravensburg im Südosten Baden-Württembergs. "KuK - Kampf ums Kraftwerk" - der Film über eine Familie, die eine tüchtige Tradition mit Turbinen pflegt. Mit einer Energie vom Himmel - Tropfen für Tropfen. Genutzt mit Techniken, deren Ursprünge teils auf die Zeit vor Christi Geburt zurückgehen. Bewährt und klimafreundlich in und mit der Natur.

"Will die Politik die Energiewende wirklich?"
Ansprachen von Bürgermeister Elmar Braun aus Maselheim (Kreis Biberach) als Aufsichtsrat der „Bürgerenergie Riss“ und Ex-„Greenpeace“-Chef Dr., Gerd Leipold bei der Jahreshauptversammlung der „Arbeitsgemeinschaft Wasserkraftwerke Baden-Württemberg“ AWK www.wasserkraft.org am 28. April 2018 in Blaubeuren-Beiningen

Julian Aicher – der  Beschützer
Ulmer Spickzettel

"Meine Eltern waren in Ulm nicht unbekannt". Julian Aicher ist Sohn der Gestalterlegende Otl Aicher, seine Mutter gründete 1946 die Ulmer Volkshochschule. Teil 10 von 10 unserer Filmreihe "Ulmer Urgesteine". Diesen Film kannst du auch in noch schöner unter www.vimeo.com/nahaufnahme und auf unserer Webseite unter www.ulmer-spickzettel.de/nahaufnahme anschauen. Menschen aus der Region Ulm erzählen in der Filmreihe "Nahaufnahme" ihre Geschichte. In den ersten zehn Folgen widmen wir uns zehn Ulmer Urgesteinen.

 

Die Macher: Julian Aicher – Wasserkraftwerk-Inhaber

„Umschalten auf Zukunft“. Unter diesem Motto möchte die Bundesregierung so schnell wie möglich in das Zeitalter der erneuerbaren Energien steuern. Die Gründe sind einleuchtend: Erneuerbare Energien sind einfach da. An einem Tag strahlt die Sonne 10.000-mal mehr Energie zur Erde, als die gesamte Weltbevölkerung am selben Tag verbraucht. Das Ausnutzen dieser Potenziale würde nicht nur den kostspieligen Ressourcenkriegen, sondern auch den hochumjubelten, bewusst herbeigeführten Naturkatastrophen à la Fracking jegliche Grundlage entreißen. Aus technischer Sicht wäre die Energiewende schneller zu vollziehen, als sich das die meisten Menschen vorstellen können. Woran es scheitert, sind eher die „Fossile“ in den Logen der Parteipolitik, die sich nur allzu bereitwillig von Interessensvertretern der Energiekonzerne dazu überreden lassen, das Zeitalter fossiler Ressourcennutzung maximal auszudehnen. Deutschland weiß sich in seiner mitteleuropäischen Lage zwar nicht mit einer überdurchschnittlichen Zahl an Sonnenstunden gesegnet, doch bieten sich uns hierzulande alternative Potenziale an regenerativer Energie, die nur darauf warten, ausgenutzt zu werden. Eine davon ist die Wasserkraft, die schon heute bundesweit den Strombedarf von etwa 12 Millionen Menschen deckt. Dessen Wirkungsgrad, mit Spitzen um die 90%, lässt den des heimischen Energieträgers Kohle (um die 40%) alt aussehen. Bei konsequenterer Nutzung würden sich zahlreiche Feinstaubdebatten wohl in Luft auflösen. Dass viel mehr möglich wäre, dieser Meinung ist auch der Wasserkraftwerk-Inhaber Julian Aicher. Vor allem dank des Wassers hat sein Heimatdorf Rotis die Energiewende schon vor Jahren vollzogen und produziert dreimal so viel Strom aus erneuerbaren Quellen, wie es selbst verbraucht, klima- und geldbeutelschonend. Auch so kann Strukturwandel im ländlichen Raum aussehen. Leider, so Aicher, beraubt die deutsche Bürokratie solche positiven Entwicklungen oftmals ihrer Dynamik. Sie ist mitverantwortlich, dass von den 100.000 vorhandenen Querbauwerken der Großteil vor sich hinrostet, weil naturnahe Städter mit fundiertem hydrologischem Know-how sich z. B. besorgt um das Wohl der Fische zeigen. Denen scheint es jahrhundertealten Untersuchungen zufolge mit Staumauern jedoch besser zu gehen als ohne. Gut, dass es Pioniere gibt, die den Teich an Vorurteilen durch Selbstermächtigung langsam aber sicher trockenlegen. Mit Rückgrat gegen den Strom für den Strom.

 

KenFM im Gespräch mit: Julian Aicher
"Die sanfte Gewalt – Erinnerungen an Inge Aicher-Scholl"

Julian Aicher kommt aus einer aufmüpfigen Familie. Der Familie Scholl. Seine Mutter, Inge Aicher-Scholl, gründete diverse Bildungseinrichtungen, um die Botschaft der von den Nationalsozialisten getöteten jüngeren Geschwister Hans und Sophie Scholl nachhaltig unter die Menschen zu bringen. Es ging ihr zeitlebens um die Vermittlung eines Weltbildes, das ohne Feind auskommt. Als Autorin des Bestsellers "Die Weiße Rose" schloss sich Inge Aicher-Scholl schon früh der Friedensbewegung an. Sie demonstrierte gegen die atomare Nachrüstung in der BRD und legte sich auch noch als Rentnerin mit der Staatsgewalt an, wenn es darum ging, der Rüstungsindustrie die Stirn zu zeigen und couragiert für den Frieden einzustehen. Taten statt warten. Julian Aicher trägt dieses "Revoluzzer-Gen" ebenfalls in sich. So arbeitet er als Journalist und Publizist mit dem Schwerpunkt erneuerbarer Energien. Aicher glaubt nicht nur an die Energiewende, er treibt sie auch voran. Lokal, vor allem im Allgäu. Besonders Wasserkraft hat es ihm angetan und gehört für ihn wie Sonnenstrom zum Gesamtkonzept, um die Öl- und Gaskriege überflüssig zu machen. Julian Aicher spricht im Interview mit KenFM über unsere kafkaeske Gegenwart. Wie dicht stehen wir heute vor dem Abgrund? Oder ist das alles Panikmache? Wie umgehen mit dem Trend zu radikaleren Parteien? Wie umgehen mit Flüchtlingswellen, Welthunger, Eliten-Presse, Neoliberalismus? Der Demontage des Sozialstaates!

ödp TV Kreis Ravensburg
Im Kreistag macht sich Aicher immer wieder dafür stark, dass mehr Sonnenstrom gewonnen wird. Wer sich jetzt, Sommer 2017, Solarmodule aufs eigene Dach schrauben lässt, kann eine Kilowattstunde Elektrizität daraus in den eigenen Räumen für 6 Cent nutzen.

Die Fortsetzung des ersten Teils zu Aichers Anleitung im Sommer 2017 wieder verstärkt auf Solarenergie zu setzen. Das Preis und Rentabilitätsgefüge hat sich für die Verbraucher bzw. Anwender in 2017 wieder verbessert. Aicher rechnet vor...