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geboren am 20. März 1958 in Ulm
Texter, Journalist
selbständiger Ausstellungsmacher,
Moderator, Veranstalter
Buchautor
Inhaber des
regenerativ informations- und organisations-service rio's
verheiratet seit 2003, 1 Sohn seit 1992
Seit seinem Umzug 1972 in die wasserkraft-versorgte Rotismühle im Allgäu erfasst
Julian Aicher hautnah Zusammenhänge zwischen erneuerbaren Energien und eigenem
Alltag.
Zunächst 'elektrisiert' von strom-verstärkter Musik, veröffentlichte der Texter
in den 80er Jahren drei Bücher über Rockszenen im Raum (Allgäu-)Oberschwaben.
Gesamt-Seitenzahl: 996. Anschließend baute er ab 1990 die eigene
Vermittlungsagentur "Rock in Oberschwaben" (RiO) auf. Sie brachte Rock- und
Kabarett-Gruppen auf bis zu 60 Bühnen pro Jahr - darunter die "Große Freiheit"
in Hamburg St. Pauli. Ab 1990 führte Aicher regelmäßige
Konzert-Vorschau-Rubriken in mehreren "Wochenblatt"-Ausgaben zwischen Bodensee
und Schwäbischer Alb ein. 1994-1996 dann die wöchentliche "Szene-regional-"Halbseite
der "Schwäbischen Zeitung" im Kreis Ravensburg.
Die greifbaren Rock-Archivalien daraus befinden sich seit 2010 öffentlich
zugänglich im Kreisarchiv Ravensburg.
(Voranmeldung nötig.)
Als freier Journalist verfasste Aicher vor allem zwischen 1990 und 1997
Gerichtsreportagen, deckte Missstände in Behindertenheimen auf, machte auf eine
behördlich schwach verfolgte Kindesentführung aufmerksam, führte als einer der
ersten Zeitungs-Mitarbeiter zwischen Alb und Bodensee bebilderte Straßenumfragen
durch, beschrieb Kulturangebote (Theater, Kunst, Rock-Musik, Lesungen) und
schilderte früh ländliche Veranstaltungen von der Wahl der "Miss Oberschwaben"
in der Reithalle Rot an der Rot bis zu ostfriesischen "Viehschauen". Seine
Berichte standen sowohl in den "Badischen Neuesten Nachrichten" als auch der
"Stuttgarter Zeitung", den "Stuttgarter Nachrichten", dem "Reutlinger
General-Anzeiger" und der "Südwest Presse". Im "Wochenblatt" Ravensburg begann
er vor 1994 die unregelmäßige Rubrik "Nachgehakt".
Eigener Informationsdienst, eigene Energie-Veranstaltungen
Durch journalistische Arbeit auf die Lehrwerkstatt der
Wasserkraft-Anlagen-Fabrik Escher-Wyss (heute Andritz) Ravensburg aufmerksam
geworden, betreute Julian Aicher 1994 als Vertreter der Eigentümerfamilie die
Sanierung der Turbine Rotismühle . Ergebnis: Die Anlage lieferte nachher etwa
zehn mal mehr Strom in die Kabel als vorher. Das brachte Aicher zum Nachdenken -
nicht zuletzt darüber, welcher behördliche Aufwand dafür notwendig schien. Was
technisch überzeugend funktioniert, arbeitet also politisch verwaltet noch lange
nicht derart ungestört. Das machte den politisch interessierten Journalisten
Aicher hellhörig.
1995 veranstaltete Aicher sein erstes Rotiser Seminar "Wasserkraft - alte
Energie mit neuer Zukunft" und veröffentlichte eine Artikel-Serie zum Thema in
der "Schwäbischen Zeitung" Ravensburg.
Franz Alt lobte die anschaulichen und leicht verständlichen Darstellungen in
Aichers Berichten.
1996 organisierte Julian Aicher die Vortragsreihe "Energie-Frühling Rotis".
1998 bis 2001 gab "Deutschlands freierster Journalist" den eigenen
"Informationsdienst regenerativ regional" heraus.
Darin Beiträge von Franz Alt, Hermann Scheer, Manfred Lüttke Micle Schneider und
Roland Roth.
Gleichzeitig lieferte er unter anderem Texte für den Südwestrundfunk-Film
"Wasserkraft - alte Energie mit neuer Perspektive" und verfasste Aufsätze über
die in Strom wandelbare Wucht des tosenden Nass für mehrere Bücher.
Im Jahr 2000 beteiligte sich Aicher federführend an der Ausstellung "Ewige Kraft
der Sonne" bei der Landesgartenschau Memmingen. Bereits 1998 hatte er im
Bauernhaus-Museum Wolfegg (Kreis Ravensburg) die Ausstellung "Bauern unter
Strom" mit erarbeitet. Deren Inhalte erläuterte er später in der "Schwäbischen
Heimat".
Seit 2002 betreibt Julian Aicher den "regenerativ informations- und
organisations-service" (rio's).
rio's produzierte mehrere Ausstellungen. Etwa "Wasserkräftig weiter (2002), "MuM
- Maschinen unterm Münster" (2004) im alten aber aktiven Donauwasserkraftwerk
Obermachtal Alfredstal (www.mum-wassrkraft.de) und (2009) die Wanderausstellung
"Energie vom Himmel" (www.energie-vom-himmel.net) im Auftrag der Diözese
Rottenburg-Stuttgart.
rio's Außen-Informationstafeln an Orten erneuerbarer Energiegewinnung sind
derzeit von Augsburg bis Ravensburg, von Bibersfeld bis Bronnbach, von
Oberstdorf bis Obermarchtal zu sehen.
Broschüren, Faltblätter, Feste, Informationstafeln (und -würfel), Ausstellungen,
Veranstaltungen, Seminare, Messeauftritte, Vorträge - das alles und noch manches
mehr liefert rio's. Zum Beispiel regionale Karten regenerativer
Energiegewinnung. Gedruckt als Plakate. Und dann gezielt verbreitet etwa in
Toiletten von Gaststätten - wo der Mensch ruhe zum Schauen findet und wo
Wasserkraft auf besondere Weise wirkt.
www.kreis-ravensburg.de
Das Kartenplakat von 2006 hängt teils noch heute in öffentlichen Räumen. Das
veranlasste Abiturienten, bei Julian Aicher an zu rufen und sich mehr
Informationen über erneuerbare Energien zu beschaffen. Dabei half er gerne.
Voraussetzung: Der Kandidat musste nach der Prüfung das Ergebnis mitteilen.
"Volle Punktzahl", meldete einer zurück, der sich aufgrund von "Kreis Ravensburg
regenerativ" über Biogas in der Gegend schlau gemacht hatte. Bildung erneuerbar,
punktgenau konkret - und entsprechend zukunftsweisend. Auch mit
Unterrichtsstunden für Schulklassen hat Aicher schon manche Lehrkraft entlastet.
Sonnig auf Touren
Solche Angebote griff die "Solarstiftung" der Städte Ulm und Neu-Ulm 2005 auf.
Sie bestellte Aicher 2005 zum freiberuflichen "Solarmoderator". Er sollte unter
anderem Sonnenstrom-Interessierte zusammen führen und sie bei
Gemeinschafts-Bestellungen von Solarzellen unterstützen. Ergebnis: Der Ulmer
Teilort Ermingen (1.300 Seelen) bereicherte seine Dächer 2006 mit
Sonnen-Strom-Leistung von gut 150 kWp. Ähnlich begleitete Aicher die
Pfarrgemeinde Ulm-Böfingen. Sie erhielt 2008 von Bischof Dr. Gebhard Fürst den
"Franziskuspreis".
Aichers Ansatz, erneuerbare Energiequellen als Fremdenverkehrs-Magnete zu
nutzen, führte in Ulm zu "Solartouren". 2006 im Teilort Ermingen, ab 2008/2009
in der Ulmer Weststadt. Jederzeit öffentlich wahrnehmbare Infotafeln und -würfel
zeigen, wo und wie dort erneuerbare Energien auffällig stark wirken. Weitere
Angaben dazu stehen im Internet (www.solarstiftung.de). So fand unter anderem
das koreanische Fernsehen nach Ermingen. Zugereiste Neugierige erfahren so
leichter, wie es die Münsterstadt mehrmals auf Platz 1 der "Solarbundesliga"
schaffte. Zum Nachmachen.
2006 erarbeitete rio's seinen bis dahin größten Einzelhauftrag: 22 jederzeit
öffentlich sichtbare Infotafeln (1,50 Meter hoch, 1 Meter waagerecht breit) an
Orten erneuerbarer Energiegewinnung in den Gemeinden Illerbeuren-Kronburg,
Lautrach und Legau (Landkreis Unterallgäu), rund 20 Autominuten südwestlich von
Memmingen.
Dazu postkastengroß zusammen-klappbare Faltblätter samt Internetauftritt
www.regenerativ-region-illerwinkel.de.
Im ehrenamtlich tagenden "Arbeitskreis Energie" (für die
"Leitbildstudie"/"Regionalentwicklung" im "Agenda-21-Rahmen" des Unterallgäuer
Landrats Hermann Haisch) war Aicher schon in den 90er Jahren aufgefallen, dass
in diesen drei Gemeinden doppelt so viel Strom aus heimisch-erneuerbaren
Energien stammt, wie die Orte insgesamt selbst verbrauchen. Im Jahr 2000 fast so
etwas wie ein "Alleinstellungsmerkmal" für den Fremdenverkehr: Tourismus dank
Turbinen. So entwickelte Aicher die "RegenerativRegion Illerwinkel". Lautrachs
Bürgermeister Arthur Dorn unterstützte rio's Anregung zu Infotafeln,
Faltblättern und einem Internet-Auftritt vor allem durch Fürsprache in
entscheidend örtlichen Gremien. Kostenpunkt der Aktion: Rund 45.000 Euro. Die
Hälfte davon deckten EU-Mittel, die anderen 50% beschaffte hauptsächlich Julian
Aicher aus Sponsorenmitteln. Zusammen mit der Legauer "Umweltstation" (rund
10.000 Besucherinnen und Besucher pro Jahr) bietet er noch heute von Mai bis
Oktober jeden ersten Sonntag im Monat die "Regenerativ-Radel-Route Illerwinkel"
an. Außerdem wurde 2009 an besagtem Umweltzentrum eine monatliche
Energieberatung eingeführt. Radeln und Reden über regenerative Energien - am
besten mit einem kühlen Schluck "klimaneutral" gebrauten Biers zum Schluss der
gemütlich-lehrreichen Radtour.
Sonnig vermittelnd
Die Augen zum Licht öffnen. Die für menschliche Maßstäbe unendlich wirkenden
Kräfte der Sonne (samt ihren Töchtern) für sich selbst arbeiten zu lassen: Dazu
ermutigt Julian Aichers Büro rio's immer wieder. Nicht zuletzt dann, wenn andere
Interessen dies scheinbar verhindern. Beispiel: Angelbegeisterte gegen die
Sonnentocher Wasserkraft. Damit Inhaberinnen und Inhaber von Wassertriebwerken
mit Petri-Jüngern besser ins Gespräch kommen, bot rio's bei der Fachmesse "Aqua
Fisch" (Anfang März 2008) einen Info-Stand. Dort erkannten Angelbegeisterte
anhand Fotos und kurzen, klaren Texten auf mobilen Info-Stelen, was viele der
Fischer ohnehin aus eigener Erfahrung wissen: Wasserkraftanlagen eignen sich oft
hervorragend als Angelplätze. Mehr noch: Gerade Neu-Einbauten von
Wasserkraftanlagen an alten Wehren helfen dort, "Fischtreppen" erst errichten zu
lassen - finanziert und geplant im Rahmen des Wasserkraft-Baus. Also ohne
staatliches Geld.
"Wasserkraft und Fischerei" nennt sich diese kinderleicht und schnell
montierbare Schau von rio's. Sie zeigt, dass sowohl Energie als auch
Freizeitbeschäftigung durch "Partner an Gewässern" möglich sind.
Julian Aicher und seine Begleiter staunten während besagter Fischerei-Messe
darüber, dass Angelbergeisterte die Infostelen durchweg lobten.
Seitdem 'wanderte' "Wasserkraft und Fischerei. Partner an Gewässern" zweimal in
den Suttgarter Landtag, einmal zu Greenpeace, zweimal zu Veranstaltungen mit
Stuttgarts Umweltministerin Tanja Gönner, einmal ins Umweltministerium Mainz,
mehrmals zu Messen und immer wieder zu Veranstaltungen, bei denen es um
Wasser(kraft) geht. Die in jeden Auto-Kofferraum passenden (und per Post
versendbaren) mobilen Info-Stelen lassen sich bei rio's einfach für ähnliche
Veranstaltungen anfordern und werden immer wieder angefragt.
"Da scheint Sonne drauf." Wenn Geschäftsleute einen guten Abschluss benennen,
schildern sie ihn gerne erhellend. Bereits in den 90er Jahren hatten
Fachanbieter der damals jungen Solarbranche Julian Aicher darum gebeten, ihnen
bei der Suche nach geeigneten Dächern und deren Eigenümerinnen oder Eigentümer
zu helfen. Was mit einem kleinen Bauernhof in Oberschwaben begann und eine
Allgäuer Brauerei gut bedachte, weitete sich bis Frühjahr 2008 auf rund 10.000
Quadratmeter firmeneigene Dachflächen in Augsburg aus. 2007 besuchte Aicher in
dieser sonnigen Sache auch ein Ministerium. Insgesamt vermittelte er so
Privatpersonen, Unternehmen und andere Einrichtungen, die Gebäude mit über eine
Millionen Quadratmeter Dachflächen nutzen, an Solarfirmen. Zielrichtung: 100%
der in Deutschland verbrauchten Strommenge aus Solarmodulen - wofür nach
Professorin Dr. Martina Klärle 60% der deutschen Dachflächen ausreichen würden.
Aichers Büro rio's zielt dabei konkret darauf ab, nicht nur Dach- (und andere
-Areale) mit Solarmodulen auf werten zu lassen, sondern solchen Unternehmen
dabei zu helfen, derartige Bemühungen auch durch Berichten in Presse, Radio und
Fernsehen darstellen zu lassen. Tue Gutes und rede darüber.
Für Hunderttausende
So berichtete das Südwestrundfunk-Fernsehen vor der Landtagswahl
Baden-Württemberg 2006 zweimal über die Nöte kleiner Wasserkraftwerksbetreiber,
nachdem Aicher bei dem Sender immer wieder auf deren Anliegen aufmerksam gemacht
hatte. Auch in bebilderten Vorträgen (etwa vor dem "Schwäbischen Heimatbund"
oder Bürgermeistern) wies er auf die Wachstumspotenziale der Wasserkraft hin.
2000 war Aicher in den Vorstand der etwa 700köpfigen "Arbeitsgemeinschaft
Wasserkraftwerke Baden-Württemberg eV" (AWK) gewählt worden. Dort dient er als
Pressesprecher. Texte von ihm zum Thema finden sich unter anderem im Archiv der
Internet-"Sonnenseite" von Franz Alt.
Außerdem zeigen sich Artikel des rio-s-Inhabers gelegentlich in Zeitungen wie
der "Augsburger Allgemeinen", Südwest Presse", dem "Reutlinger General-Anzeiger"
oder der "Südwest Presse".
Und zwar auch zu Themen, die auf den ersten Blick nichts mit erneuerbaren
Energien verbindet. Beispiel: Aichers schon um 1970 entwickeltes Hobby:
Festungswerke. Bereits mit zwölf, dreizehn Jahren beteiligte er sich mit Axt.
Säge, Schubkarren, Sense und Entrostungsbürste am Erhalt des damals
nachbarlichen Forts Oberer Kuhberg in Ulm. Denkmalschutz handfest. Ab 2000 immer
wieder in und um die Münsterstadt beschäftigt, bat Julian Aicher 2004 den Ulmer
Oberbürgermeister um ein Gespräch. Dabei sollte geklärt werden, wie
"Deutschlands größtes Festungsensemble" rund um die Zusammenflüsse von Blau,
Iller und Donau stärker dem Tourismus dienen könnte. Eine Konzeption aus Aichers
Tatstatur schlug (2005) dafür unter anderem das "ulmer festungs fest" (uff) vor.
Schließlich zeigen sich in etlichen der rund 2.500 Kasematten-Gewölbe der
(großenteils 1842-1859 erbauten) Bollwerke vielerlei gastfreundliche Nutzungen:
Von der süffigen "Wein Bastion" bis hin zu einer ganzen Reihe (Jugend-)Clubs.
Teile des Stadtarchivs arbeiten innerhalb der etwa 200 Hektar mit Wällen,
Gräben, Türmen, Toren und Mauerzügen ebenso friedlich wie Schulen. Vom
Blumenladen bis zur KZ-Gedenkstätte. All diese Einrichtungen öffneten ab 2007 zu
einem Zeitpunkt (Wochenende) gemeinsam ihre Festungstore . Zum "ulmer festungs
fest" uff. Feste festen in Festungswerken. Davon ließen sich bis 2009 insgesamt
etwa 8.000 Interessierte anlocken. Davon etliche, die der ehemalige
Zivildienstleistende Julian Aicher als uff-Pressesprecher über Zeitungen, Radios
und Fernsehsender mit einem insgesamt deutlich über 500.000köpfigen Publikum auf
das einstige Militär-Monument aufmerksam gemacht hatte. Also zu Denkmalen, deren
Dächern teils mit Solarmodulen leichter zu erhalten sind. www.uff-ulm.de
Millionen mobilisieren
Durch Gespräche mit Franz Alt und vor allem über seine Arbeit für die Ulmer
Pfarrgemeinde "Guter Hirte" entdeckte Aicher: Kirchen öffnen sich teilweise
himmlischen Energien. Zum Beispiel Bischof Dr. Gebhard Fürst. Der Oberhirte der
Diözese Rottenburg-Stuttgart lebt und arbeitet in seinem Amtssitz selbst unter
Solarzellen. Außerdem bestärkt das Bistum seine rund 1.000 Gemeinden, sich
ähnlich himmlischen Kräften zu öffnen. Zum Beispiel mit Seminaren im "Solaren
Anwendernetzwerk" der Diözese. Aicher beteiligte sich seit 2007/2008 nicht nur
dort, sondern bot der Diözese an, mit der Wanderausstellung "Energie vom Himmel"
den etwa zwei Millionen Gläubigen im Bistum den Blick zur Sonne näher zu
bringen. 12 mobile Infostelen (jeweils etwa 2,30 Meter hoch und etwa 85 cm
breit) , in wenigen Minuten kinderleicht montierbar, stehen deshalb seit 2009
Pfarreien und anderen Interessierten als mietfrei abrufbare Ausstellung bereit.
Fachfirmen, die Aicher dazu anregte, "Energie vom Himmel" finanziell zu
unterstützen, können dabei ihre erfahrene Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter
schicken, Begleitvorträge zur Ausstellung zu halten.
Zwei Millionen Gläubige in einer Diözese. Etliche von Ihnen über eine bunt
bebilderte Wanderausstellung mit kurzen Texten erreichen zu können, ermutigte
Julian Aicher, 2009 eine neue Wanderausstellung vor zu bereiten: "Morgen mobil".
Sie steht 2010 Volkshochschulen zur Verfügung. Und dort zeigen sich pro Jahr bis
zu acht Millionen Interessierte.
Sowohl ein Millionenpublikum als auch kleine Dorf-Stammtische erhalten damit
sinnlich-sonnige Informationen vom Büro rio's. Das große Ganze kann sich also
auch im einzelnen erweisen. Gerade in der eigenen Umgebung.
Anschaulich greifbar konkret
Ihr eigenes Haus ließen Christine Abele-Aicher und Julian Aicher 2004/2005 auf
Niedrigenergie-Standard bauen. Solarmodule auf dem Dach und eine direkt
benachbarte Kleinwasserkraftanlage liefern etwa zehn mal mehr Strom, als im
Gebäude verbraucht wird. (Das Turbinenrohr hatte Nicht-Techniker Aicher in den
80er Jahren von innen entrostet und gestrichen.) Wärme stammt aus einem
Stückholzofen und von der Sonne selbst durch die Fenster - darunter ein
größeres, gut 20 Quadratmeter abdeckendes Wandfenster. "Fossile" Energien wie
Erdöl, Erdgas oder Kohle fehlen völlig - abgesehen von Feuerzeugen, Rasenmähern
und Motorsägen. In diesem Haus: Die Büroräume von rio's. Angesiedelt in Rotis im
Allgäu, also einem kleinen Ort "ganz zentral hinten drüben", den Inge
Aicher-Scholl (1917-1998) und Otl Aicher (1922-1991) seit 1971 erkennbar
prägten. Zu seiner Kundschaft fährt Julian Aicher von dort aus meist mit rein
kaltgepresstem Pflanzenöl "klimaneutral" im Autotank.
VITA:
1958 * in Ulm
aufgewachsen im Gelände der damaligen
"hochschule für gestaltung" (hfg)
und neben dem'
Fort Oberer Kuhberg
Besuch der Waldorfschule
1969 Rolle in der ZDF-Serie
"Familie Mack verändert sich"
Regie: Peter Schubert)
1972 Übersiedlung nach
Leutkirch-Rotis
Gymnasium, Realschule
1974 Erste öffentliche Rede im ehemaligen
KZ Fort Oberer Kuhberg Ulm
1975 Realschulabschluss in
Leutkirch
Zweite Aufnahmeprüfung Gymnasium Leutkirch
1976 Mitarbeit an der "Friedenswoche Leutkirch"
1977-1978 Mitarbeit an Leutkircher Schülerzeitung
"Radieschen im Untergrund"
Mitglied der "Katholischen Jungen Gemeinde"
1978 Abitur am Gymnasium Leutkirch
1978-1980 Zivildienst am Kreiskrankenhaus Sigmaringen/Donau
1979 Gründung der Sigmaringer Jugendzeitung "Wanze"
1980 3 Monate angestellt als Krankenpflegehelfer am Kreiskrankenhaus Sigmaringen
1980 erstes privat organisiertes Rockkonzert
(Gasthof "Löwen" Legau/Kreis Unterallgäu)
1980 Studienbeginn an der Universität Tübingen
Empirische Kulturwissenschaft
Politikwissenschaft
1982 Zwischenprüfung
1982 Hospitanz beim
"Schwäbischen Tagblatt" ("Südwest Presse")
Tübingen und Rottenburg
1983/1984 Mitarbeit am "Arbeitskreis Herbstblätter"
im Ludwig-Uhland-Institut Tübingen
1984 Freie Mitarbeit beim "Schwarzwälder Bote" Rottenburg
1985 Mitarbeit am Buch "Kultur in der Provinz" ("Flugschriften"/Weingarten)
1985 Mitbegründung "direktverlag sam-aicher-vogt gbr" Weingarten/Ravensburg
1987 Veröffentlichung des Buchs
"Da
läuft was. Einblicke in Rockszenen der oberschwäbischen Provinz"
(676 Seiten)
1988 Mitarbeit an Buch "Kultur in der Provinz"
im
Auftrag des Stututgarter Landwirtschatsministeriums
(Ludwig-Uhland-Institut Tübingen)
1988 Veröffentlichung des Buchs
"Rock
in Oberschwaben" (RiO)
(zusammen mit Ulrich Eder)
(230 Seiten)
1989 Veröffentlichung des Buchs
"schnell, dreckig, lustig.
Die Rockband 'Bellybutton & the Knockwells'"
(115 Seiten)
1989 Pressebegleitung für die Rockband
"Bellybutton & the Knockwells" (Friedrichshafen)
1990 Eintritt ins Pressebüro Uwe Flach, Claus Juricz, Karl F. Rommel, Rolf Schultes
Ravensburg
1990-1994 freie, regelmäßige Mitarbeit beim "Wochenblatt" Ravensburg/Wangen
reglemäßige "Konzertvorschau" (jede Woche)
1990 Gründung der Agentur "Rock in Oberschwaben" (RiO)
1991 Tod des Vaters Otl Aicher (*1922)
1992 Geburt des Sohnes Jens Oliver Gutsfeld
1994 Begleitung der Sanierung Turbine Rotis (Leutkirch)
1994 Wieder-Übersiedlung von Ravensburg nach Leutkirch-Rotis
Wohnungsausbau (2. Obergeschoss, Haus 5)
1994-1997 freie, regelmäßige Mitarbeit "Schwäbische Zeitung" (Kreis) Ravensburg
"SZene
regional"
Berichte aus dem Kreis
1994-1997 Redaktionsmitglied beim kommunalen Stadtmagazin
"StadtLandFluss" Ravensburg
1995 Serie "Wasserkraft im Kreis Ravensburg"
("Schwäbische Zeitung""'Kreisseite' Ravensburg
1995 erstes Rotiser Seminar
"Wasserkraft. Alte Energie mit neuer Zukunft"
(unter anderem mit Dr. Dieter Gust, Manfred
Lüttke und Dr. Jürgen Gysin)
1995/1999 Konzertveranstaltungen im Saal "Rotisserie" Rotis-Leutkirch
(mit Verein "RotisLichtMillieu")
1996 Veranstaltungsreihe "Energie Frühling Rotis"
(Eröffnung: Dr. Franz Alt)
1996 Serie "Durst ist schlimmer als Heimweh"
"Schwäbische Zeitung" Ravensburg
1996 Seminar "Energie-Ernte Rotis"
1997 Seminar
"Windkraft. Stürmische Zeiten für das schwäbische Oberland?"
1997 "Energie Ernte '97" Rotis (mit Hermann Scheer)
1997 Freie Zusammenarbeit mit "Pro terra", Memmingen
1998-2001 "Informationsdienst 'regenerativ regional'"
1998 Informationsschrift
"Tradition mit Zukunft.
Wasserkraft an der Oberen Eschach"
(Leutkirch)
1998 Tod der Mutter Inge Aicher-Scholl (*1917)
1998 Ausstellung "Bauern unter Strom"
Bauernhausmuseum Wolfegg/Kreis Ravensburg
2000 Mitarbeit (Texte, Tips, Auftritt) am SWR-Film
"Wasserkraft - alte Energie mit neuerer Perspektive?"
(ein Film von Katharina Prokopy)
2000 Federführende Beteiligung an der Ausstellung
"Ewige
Kraft der Sonne"
Landesgartenschau Memmingen
(Huetlin- und Roeck-Mühle)
2000 Wahl in den Vorstand der
"Arbeitsgemeinschaft Wasserkraftwerke Baden-Württemberg eV" (AWK)
(dort Pressesprecher)
2000 Übernahnme Kleinwasserkraftwerk Rotismühle als Alleineigentümer
2001/2003 Bemühungen um ein "Bürgersolarkraftwerk" in Legau (Kreis Unterallgäu)
2001 AWK Seminar Böblingen: Wasserkraft
2001 Seminar Rotis:
"Pflanzenöl in der gewerblichen Wirtschaft"
(unter anderem mit Professor Dr. Ernst
Schrimpff)
2002 Gründung des Büros
"regenerativ informations- und organisations-service" (rio's)
2002 Wanderausstellung "Wasserkräftig weiter"
im
Auftrag des "energie- und umweltzentrum allgäu" (eza!)
Kempten
2002 Festschrift und Infotafeln
10
Jahre Wasserkraftwerk Warmatsgund (Oberstdorf)
(dort: Interview mit Ernst Ulrich von
Weizsäcker)
2002/2003 Wasserkraft-Infotafeln
unter anderem in Rechtenstein/Donau, Sulzberg/Iller und Oberstdorf
2003 Erster PÖF - "Pflanzen-Öl-Frühschoppen" in Rotis
2003 Heirat mit Christine Abele-Aicher
2003 Weitere Sanierung der Turbine Rotis
2003 Seminarleitung Wasserkraft bei der "Renexpo" Augsburg
2004/2009 Unterstützung der Kampagne für Wasserkraftwerk Kühberg-Neu
der
"Energie-Versorgung Oberstdorf" (EVO)
(2009 genehmigt)
2004/2005 Ausbau Wohn und Büroräume
in
scheunenartigem Gebäude
auf Grundstück ehemaligen Sägewerks
(mit Christine Abele-Aicher)
in Leutkirch Rotis
2004 Ausstellung "MuM - Maschinen unterm Münster"
im Kraftwerk Obermarchtal-Alfredstal
2005 Wasserkraft-Weg-Augsburg
2006 "Regenerativ-Region Illerwinkel"
(22 Außen-Infotafeln, Faltblätter, Internet)
2006 "Solare Akzeptanzkampagne"
Ulm Ermingen
2006 Infotafeln am reaktivierten Wasserkraft-Pumpwerk
Gomadingen-Offenhausen
(Landkreis Reutlingen)
2006/2009 Freier "Solarmoderator" der Stadt Ulm
für
die Pfarrgemeinde Ulm-Böfingen
und für den Teilort Ermingen
2007 "Solartour Ermingen"
2007 Erstes "ulmer festungs fest" uff
(Konzeption/Organisation/Pressearbeit)
2007/2008 Freie Zusammenarbeit mit "Innovasolar" Ulm
2008 Erste Vermittlung eines Photovoltaik-Auftrags
mit rund 1 Megawatt Leistung
2008 Wanderausstellung
"Wasserkraft und Fischerei.
Partner an Gewässern"
(mit dieser 3-tägiger Messestand bei
"Aqua Fisch" Friedrichshafen
2008 Wasserkraft-Infotafeln an der Wertach
2008 "Solartour west" Ulm
2008 Mitgliedschaft im
"Solaren Anwendernetzwerk der Diözese Rottenburg-Stuttgart"
2009 Mitarbeit (und kleine Rolle) am SWR- Film
"Die Bundesfestung Ulm. Das friedliche Bollwerk"
2009 Öffentlichkeitsarbeit zum Erhalt des
"Fort Oberer Eselsberg Nebenwerk " Ulm
2009 Beginn der Unterstützung für neue
Kleinwasserkraftwerke in der Iller
2009 Erstinformationen an potenzielle
Kundinnen und Kunden im Bereich 'Solarmobilität'
2009 Wanderausstellung
"Energie vom Himmel"
im Auftrag der Diözese Rottenburg-Stuttgart
2009 Wasserkraft-Infotafeln für Triebwerke an Neckar, Lauter und Tauber
2010
Veröffentlichung der Schrift "Südwest-sonnig"
www.suedwest-sonnig.de
verteilt am 22. April 2010 an alle damaligen
Abgeordneten im Landtag Stuttgart,
dann an Journalistinnen und Journalisten
und (bis Mai 2011) an rund 6.500 Interessierte
- darunter etliche Gemeinde- und Kreistagsmitglieder.
2010
Veröffentlichung der Schrift "Bayern-besonnen"
www.bayern-besonnen.de
verteilt September 2010 an alle Landtagsabgeordneten
im Münchner Maxiimiliane um
und im Oktober 2010 an mehrere Hundert Delegierte beim
CSU-Parteitag München
ebenso an andere Interessierte, darunter Kreis- und
Gemeinderatsmitglieder.
Die FDP-Fraktion des Landtags nimmt daraufhin
mit "Bayern-besonnen"-Herausgeber Julian Aicher
Kontakt auf. Zwei Gesprächstermine.
2010
Veröffentlichung des Faltblatts
"Wasesrkraft - unendliche Energie im Einklang mit der Natur"
im Auftrag der
"Arbeitsgemeinschaft Wasserkraftwerke Baden-
Württemberg eV" (AWK) und im Programm der
Ausstellung "MuM-Maschinen unterm Münster"
www.wasserkraft.org
www.mum-maschinen-unterm-muenster.de